Weichspüler vielleicht lieber selber machen

Das Problem mit Weichspülern

Herkömmliche Weichspüler sind aus unterschiedlichen Gründen nicht gut für die Umwelt. Viele verschiedene chemischen Substanzen, die unser Wasser belasten und die kleine Organismen abtöten können oder die tierischen Bestandteile sind nur zwei der Gründe. Weichspüler verringert nicht nur die Aufnahmefähigkeit von Wasser (bei Handtüchern echt doof) sondern belasten Gesundheit und Umwelt. Allergien und Atemwegserkrankungen sind nur eine Folge.

Und warum?

Es liegt ein Großteil an den Duftstoffen! Diese sind schwer abbaubar und weder für unsere Gesundheit, noch für die von Wasserlebewesen gut.

Weiche Wäsche um jeden Preis?

Gerade die enthaltenen Duftstoffe sind problematisch. Stand des Rechts, müssen sie seitens der Hersteller:innen nicht einmal deklariert werden. Also steht auf der Packung nur: Duftstoffe. Die Duftstoffe gelangen über die Haut in die Atemwege. Dort können sie sich ausbreiten und sogar im Fettgewebe einlagern. Duftstoffe gelten sogar als Umweltgifte und somit rät das Umweltbundesamt dazu, komplett auf Weichspüler zu verzichten. Und der Vollständigkeit halber, ätherische Öle sind auch Duftstoffe.

Selbstgemacht mit gleichem Effekt

Pro Tipp - Weichspüler Alternative: Essig und ätherische Öle
Mit 30 ml Essig im Weichspüler-Fach wird der gleiche Effekt erzielt und die Fasern werden geschmeidig wie mit einem gekauften Weichspüler. Die Wäsche wird nicht nach Essig riechen. Auch Öko-Marken nutzen den Effekt von Säure und nutzen Zitronensäure in ihren Produkten.
Ein paar Tropfen von deinem liebsten ätherischen Öl können auf ein Stofftuch geträufelt und mit gewaschen werden, so muss nicht mal auf den schönen Geruch verzichtet werden.

Ein duftendes und weiches Handtuch nach deiner erfrischenden Dusche fühlt sich cool an und erinnert ein bisschen an “Zuhause”. Darauf braucht man aber nicht verzichten, lediglich auf den handelsüblichen Weichspüler aus dem Geschäft.

Simone


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